Schulheim Effingen im Aargau

Einladungswettbewerb

Auftraggeber: Stiftung Elisabeth Meyer
Nettonutzfläche: 2.760 m2
Visualisierung: expressiv/ www.expressiv.at

Das Schulheim in Form eines Weilers liegt am Rande des Dorfes Effingen und bildet den Abschluss der Bebauung. Die neuen Gebäude und Eingriffe im Aussenraum führen den Charakter der dörflichen Raumstruktur weiter.
Ziel des Entwurfes ist durch die Addition der neuen Gebäude einerseits die Maßstäblichkeit der umgebenden Bebauung des Areals aufzunehmen, und andererseits die bestehende Heterogenität von Typologien und Materialien zu mäßigen.
Die Bauten für die Knabenhäuser und die neue Scheune orientieren sich an den Volumen und Proportionen der angrenzenden Bauten. Der Ergänzungsbau zu Schulhaus und Mehrzwecksaal versteht sich eher als organisatorisches wie formales Bindeglied, welches die bestehenden Funktionen in Einklang bringt und sich auf behutsame Weise in das Gelände integriert. Ein bloßes additives „Anbauen“ wird bewusst vermieden, zudem werden Gestaltungselemente des angrenzenden Mehrzwecksaales aufgenommen, so dass Bestand und Anbau formal zu einem kompakten Ganzen gebunden werden.
In die nordseitige Topographie einfügend verschränkt sich der Baukörper mit dem ansteigenden Gelände und bildet den natürlichen Abschluss des Hangs. Den stützenden Charakter des Gebäudes fortführend, wird das Bild der Mauer auf abstrakte Weise gestaltgebend für die Hauptfassade des Ergänzungsbaus zum Schulhof.