Schulanlage Ort Wädenswil

Wettbewerb Schulerweiterung

Wettbewerb im selektiven Verfahren
Auftraggeber: Stadt Wädenswil
Nettonutzfläche: 3150 m²
Partner: Pöyry Schweiz AG
Landschaftsarchitektur: Westpol
Visualisierung: k18

Ziel des Entwurfes ist es ein kompaktes und effizientes Gebäude zu entwickeln, das sich in die vorhandenen städtebaulichen, topografischen und betrieblichen Strukturen optimal einfügt. Schule und Turnhalle werden den entsprechenden Freiräumen – Pausenhof und Sportanlagen – zugeordnet und schliessen „Rücken an Rücken“ an. Entlang ihrer Verbindungsstelle entstehen vielfältige Bezüge und Sichtverbindungen. Die Freiflächen werden um neue Angebote ergänzt, sorgfältig zoniert und verknüpft.
Der Schultrakt wird als schlanker, einhüftiger Riegel konzipiert und in Ost-West-Richtung orientiert. So wird die städtebauliche Geste aus zentralem „Altbau“ und flankierenden „Neubauten“ vervollständigt – der zentrale Pausenhof bleibt als dreiseitig eingerahmter Platz erhalten. Der Neubau wird, wie die bestehenden Schulgebäude auch, über den zentralen Pausenhof erschlossen.
Das Vordach von der nördlichen Riegelkante bis zum Eingangsbereich setzt die bestehenden Strukturen typologisch fort und ermöglicht die trockene Erschliessung zwischen allen drei Schulhäusern.
Um die grosse Kubatur der Sporthalle städtebaulich zu mäßigen, wird sie ein Geschoss versenkt und an den Schultrakt „angeheftet“. Durch das Zurückrücken der Turnsaalfront von der Gebäudeflucht an der Strasse, und unter Ausnützung des natürlichen Geländesprungs, erhält der Turnsaal einen vorgelagerten Freiraum, der als Entree den ebenerdigen Zugang zu Turnsaalfoyer und Balustrade ermöglicht.
Entlang der „Nahtstelle“ der beiden Gebäude entsteht ein zentraler, lang gestreckter Erschliessungsbereich der wie ein roter Faden die Funktionen zu beiden Seiten zusammenfügt, visuelle Sichtverbindungen einsäumt und als geschossübergreifendes, kontinuierliches Element die Gebäude klar strukturiert.